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Durchbruch in Oppenau – Die BaWü-Airgames in Weltklasseform

Zwei Tage Sonne – zwei Tage Regen. Die BaWü-Airgames wären nicht die BaWü-Airgames, würde das Wetter dem spektakulären Showprogramm nicht wenigstens an einem Tag einen Strich durch die Rechnung machen.

Nichts desto trotz gingen Piloten, Zuschauer, Helfer wie Organisatoren mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause. Die Veranstaltung übertraf sich aufs Neue und lieferte die beste Show ab, die es bis dato je gab.

Fünf Weltmeister und einen Weltrekordler konnte die Stadt Oppenau am Pfingstwochenende 2007 begrüßen - und bejubeln. Sei es am Startplatz Roßbühl/Zuflucht, als Mathieu Rouanet und sein Team mit ihren Motorschirmen in die Luft abhoben, waghalsige Manövern über den Köpfen der Zuschauer zauberten, Mike Küng gemeinsam mit den Rodriguez-Brüdern aus dem Helikopter sprang um Kunstflugfiguren in den Himmel zu zeichnen, Matt Gerdes und Mike Steen, lediglich bepackt mit einem kleinen Fallschirm, Richtung Boden rasten um erst im letzten Moment die Leine zu ziehen, oder unten vor der Günther Bimmerle Halle, wo den Zuschauern ein ähnlich vielfältiges Programm geboten wurde. Erneut sprang ein Pilot nach dem anderen aus dem Helikopter, flogen Motorschirme über den Köpfen der Leute hinweg und tanzten Modellflieger auf den Nasen der begeisterten Menge herum. Auch für musikalische Begleitung wurde bestens gesorgt. Der Harmonika Verein Appenweier, die Blaskapelle Ketsch und der Fanfarenzug Karlsruhe Rintheim, spontan eingeladen, sorgten bereits am frühen Nachmittag für die passende Stimmung, am Abend verlagerte sich das Geschehen dann in die Halle, wo zu Live-Musik ordentlich gerockt werden konnte. Ein großes Highlight war auch der Start des Heißluftballons. An Bord, eine ungewöhnliche Fracht – Mike Küng und Felix Knipping. Die beiden sprangen unter dem Gejohle der Zuschauer aus dem Heißluftballon und landeten mit ihren Gleitschirmen sicher am Boden.

Am Freitagabend fand zum ersten Mal in der Geschichte der BaWü-Airgames die Eröffnungsfeier am Kirchplatz in Oppenau statt. Zu diesem Zweck wurde eine große Leinwand aufgebaut, Filme gezeigt und die verschiedenen Showpiloten vorgestellt. Musikalisch unterstützten „Die Dicken Fische“ die Eröffnungsfeier mit Rockklassikern der letzten Jahrzehnte.

Der angekündigte Weltrekordversuch, 96 hintereinander geflogene Loopings, fiel jedoch im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Die Bedingungen ließen keinen Versuch zu. Doch Manfred Ruhmer ist zuversichtlich: „Dann probier ich es eben im nächsten Jahr“.

Für den Wettkampf reichte es leider nur für zwei Durchgänge. Mehr war nicht drin. Am Sonntag noch harrte man mehrere Stunden am Startplatz aus, um dann, ein wenig enttäuscht, den Durchgang absagen zu müssen. Am Montag fuhren die Piloten nicht einmal mehr auf den Berg, die Organisatoren verkündeten, was allen bereits bewusst war, dass auch an diesem Tag nicht geflogen werden konnte. Die Siegerehrung wurde dementsprechend auf den Mittag vorgezogen. Peter Jung aus Deutschland gewann die internationale BaWü-Open, zweiter wurde der Gleitschirmweltmeister Bruce Goldsmith (England), während sich Ullrich Prinz den dritten Platz angelte. Bei den Damen gewann Carol Licini aus der Schweiz vor Monika Mack und Ewa Korneluk-Guzy den Wettbewerb. Landesmeister wurde Ulrich Prinz knapp vor Lokalmatador Samuel Blocher, auf dem dritten Platz landete Daniel Hierling. Monika Mack nahm sich die Landesmeisterschaft mit nach Hause.

Mit dem Regen am Montag ging die BaWü-Airgames, wie in den Jahren zuvor, standesgemäß zu Ende. Aber was wäre das auch für eine Veranstaltung wenn immer alles klappen würde? Die Organisatoren sind sich jedoch einig: „Das waren die besten Airgames die wir je hatten!“